In der Schule lernen die Kinder, was sie für ihr Leben brauchen.
Neben Lesen, Schreiben und Rechnen sollen sie vor allem die Fähigkeit erlangen,
als verantwortlich denkende, aufmerksame Menschen in unserer Welt und Gesellschaft zu leben.
An dieser Aufgabe arbeiten in unserer Schule Lehrer/innen und Religionslehrer/innen gemeinsam.
Im Religionsunterricht geschieht dies auf vielfältige Weise durch Erzählen, Spielen,
Werken, Malen, Feiern, Singen und miteinander Sprechen.
Darum kommt es im Religionsunterricht nicht so sehr darauf an, dass ein Kind
viele Verse aufsagen oder viele Geschichten aus der Bibel nacherzählen kann.
Wichtiger ist uns, dass die Kinder im Gespräch über biblische und andere Geschichten
ermutigt werden, miteinander über das Gehörte zu reden und dabei eigene Wünsche, Gefühle,
Gedanken und Erlebnisse mit einzubringen.
In Gesprächen und Spielen suchen wir im Religionsunterricht nach Antworten
auf die vielfältigen Fragen des Lebens . Wir versuchen diese Antworten so zu
formulieren, dass sie auch im späteren Leben der Kinder noch gültig und tragfähig sind.
An unserer Schule nehmen 86 % aller Schüler/innen unabhängig von ihrer
Religionszugehörigkeit entweder am Katholischen oder am Evangelischen
Religionsunterricht teil.
Die Teilnahme am Religionsunterricht bedarf einer Anmeldung durch die Eltern.
In allen Klassenstufen wird der Religionsunterricht in der Regel mit zwei Wochenstunden erteilt.
Seit Beginn des Schuljahres 2008/2009 steht uns auch ein (evangelischer) Religionsraum zur Verfügung, der
hier auf einigen Fotos zu sehen ist.
In diesem Raum findet jeden Montag, Mittwoch und Freitag von 7.50 Uhr bis 7.55 Uhr
eine Morgenandacht für Schüler, Eltern und Kolleginnen und Kollegen statt.
Der Religionsunterricht liegt in der Trägerschaft der Kirchen
und wird inhaltlich und personell von diesen verantwortet.